Umwelt - Klimawert

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Foto: djd/www.platzregen.info
Die Folgen des Klimawandels mit heißen, trockenen Sommern und Starkregen könnten auch deutschen Gartenbesitzern zu schaffen machen.

Die Folgen des Klimawandels dämpfen

Regenwassernutzung

(djd/pt). Jährlich am 23. März findet der Weltwettertag statt. Bei seiner Einführung durch die Weltorganisation für Meteorologie der Vereinten Nationen, WMO, hat wohl noch niemand daran gedacht, dass er sich einst nicht nur mit der Wettervorhersage, sondern vor allem mit den Folgen des von Menschengemachten Klimawandels zu befassen haben würde.



Dessen Auswirkungen machen sich schon heute im klimatisch gemäßigten Deutschland bemerkbar, darin sind sich Experten mittlerweile einig. Ein Kompetenzzentrum Klimafolgen und Anpassung (KomPass), vom Bundesumweltministerium 2006 gegründet, arbeitet daher nicht nur an der Verringerung des Treibhausgas-Ausstoßes, sondern entwickelt auch Szenarien, wie wir mit den Klimaveränderungen, etwa auch den Folgen für die Trinkwasserversorgung, künftig leben können.

Regenwassernutzung schont Grundwasser

Heißere und trockene Sommer mit selteneren, aber heftigeren Regenfällen werden in Mitteleuropa wohl künftig Normalität sein. In den europäischen Mittelmeer-Anrainerstaaten führt Wassermangel schon heute etwa zu Verboten, im Sommer den Garten zu wässern. Ähnliches wird auch in Deutschland häufiger werden. Hausbesitzer können sich von der Versorgung mit Trinkwasser unabhängiger machen, wenn sie den Regen, der nicht weniger, sondern nur seltener und heftiger fallen wird, in Regenwassertanks auffangen und zur Gartenbewässerung oder zum Betrieb von Waschmaschine und Toilettenspülung nutzen.

Foto: djd/www.platzregen.info
Die Nutzung des Regenwassers in einem Tank macht unabhängiger von teurem Trinkwasser und trägt durch ihre Pufferfunktion sogar zum Hochwasserschutz bei.

Puffer bei Starkregen

Regenwassertanks aus Kunststoff oder Beton gibt es heute als fertige Systeme Infos unter www.platzregen.info  in unterschiedlichen Größen. Die Nutzung für Gartenwasser ist recht einfach, auch der Anschluss einer Waschmaschine im Waschraum ist meist mit einer einfachen Aufputz-Zuleitung erledigt. Noch wirkungsvoller ist der Anschluss der Toilettenspülung da diese eine der größten Wasserverbraucher im Haushalt ist. Die Umwelt profitiert in jedem Fall doppelt. Denn neben der Schonung der Ressource Grundwasser, die sogar im wasserreichen Deutschland in stark bevölkerten Regionen knapp werden kann, entlastet die Regenwassernutzung auch die Gewässer. Regenwasserspeicher übernehmen eine wichtige Pufferfunktion bei Starkregen, der sonst über die Kanalisation direkt in den Flüssen landet und sie, wie bereits mehrmals in den vergangenen Jahren, im Hochsommer über die Ufer treten lässt.











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