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Hybrid-Boom - bald auch in Deutschland?

Straßenverkehr

(rgz). Was haben Stars wie Leonardo DiCaprio, Cameron Diaz, Harrison Ford oder Sting gemeinsam? Schon vor vier Jahren erschienen sie zur Oscar-Verleihung mit einem hybridgetriebenen Pkw. Bisher waren die Hybridautos vor allem in Amerika besonders erfolgreich, während die Vielfahrer in Deutschland in der Regel auf einen Diesel setzten, um die Spritkosten niedrig zu halten. Doch dies könnte sich bald ändern. Laut einer Studie des Automobilzulieferers Continental bekundeten 30,7 Prozent der befragten Autofahrer, sie würden beim nächsten Autokauf "bestimmt" bzw. "mit großer Wahrscheinlichkeit" ein Hybridfahrzeug erwerben. Im Zuge dieses Trends wird auch der - weitgehend unsichtbare - Kupferanteil eines durchschnittlichen Pkws weiter zunehmen.



So nimmt man an, dass dieser in den nächsten Jahren von derzeit 20 kg auf 40 kg steigen wird. Sollte sich die umweltfreundliche Hybrid-Antriebstechnik durchsetzen, so werden die dabei eingesetzten Elektromotoren und deren Anschlüsse den Kupferbedarf noch erheblich erhöhen. Zum Glück ist der Nachschub auf lange Sicht gesichert. Denn als zu fast 100 Prozent recycelbarer Rohstoff kann Kupfer nicht einfach verbraucht werden und verschwinden. Stattdessen wird das in seinen Nutzungsmöglichkeiten wohl vielseitigste Metall noch in vielen Jahren für immer neue Anwendungen zur Verfügung stehen.




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